Reise durch die Pflanzenwelt der Dolomiten

Orchideenwiese auf der Seiser Alm mit Langkofel
Orchideenwiese auf der Seiser Alm mit Langkofel

Vom 3.07.2019 bis zum 14.07.2019 verbrachten wir 13 Tage im Grödnertal bei St. Ulrich. Als Basislager für die Wanderungen um die Sellagruppe und den Langkofel, aber auch für die Seiser Alm sicher richtig gewählt. Durch den schneereichen Winter verschob sich die Hauptblütezeit der Orchideen um ca. 14 Tage, wir waren also genau richtig für die Blumenwiesen auf den Pässen und der Seiser Alm.

Selten hatten wir so artenreiche Almwiesen erlebt wie in diesem Dolomitenurlaub. Insbesondere die Wiesen um das Grödner-Joch, aber auch um die Geisler Spitzen waren höchst interessant.

Noch am Anreisetag machten wir uns auf zum Grödner Joch. Oberhalb des Passes sollte nach einem Tipp von Orchideenfreund Peter die Zwergorchis wachsen, die kleinste und sicherlich unscheinbarste Art in den Alpen. Deshalb hatte ich sie bisher auch noch nicht finden können. Zum Glück hatte Freund Peter die kleine Gruppe mit einem Steinhäufchen markiert, so konnte auch ich sie finden :-).

Zwergorchis im Lebensraum, im Hintergrund der Langkofel
Zwergorchis im Lebensraum, im Hintergrund der Langkofel

Im Fokus standen natürlich die Kohlröschenarten und deren Varianten. Insbesondere auf der Seiser Alm und hier auf der Puflatschalm gibt es vom Schwarzen Kohlröschen zahlreiche Farbvarianten.

Ebenso interessant sind die Hybriden zwischen Kohlröschen und Händelwurz.

Ein kleiner Auszug der gefundenen Orchideen in den Dolomiten.

Sehr beeindruckt waren wir auch von den großen Feuerlilienvorkommen. Diese attraktive Art ist auf den Bergwiesen an vielen Orten verschwunden. Hier blühte sie an verschiedenen Stellen sehr üppig.

Wiese mit Feuerlilien
Wiese mit Feuerlilien

Die faszinierende Landschaft ist sicherlich das Besondere an einer Dolomitenreise. wenn man dazu auch noch Edelweiß und Almrausch gleichzeitig antrifft, schlägt das Botanikerherz natürlich höher.

Viele weitere interessante Pflanzenarten konnten wir entdecken, hier alle vorzustellen wäre zu viel des Guten. Daher nur ein paar attraktive Arten.

Türkenbundlilie, unglabulich große und stattlich blühende Exemplare
Türkenbundlilie, unglabulich große und stattlich blühende Exemplare

Natürlich darf auch der rhätische Mohn nicht fehlen. Auf den kargen Schotterflächen unterhalb der Felsen kann man ihn finden. Oftmals aber schwer zu fotografieren, da er auf steilen Schotterflächen wächst.

Abschlie0end noch ein paar ausgewählte Arten, der kurze Dolomitenbericht sollte nicht zu textlastig werden, ich hoffe die kleine bunte Reise durch die Pflanzenwelt der Dolomiten hat gefallen.

Von der Terrasse unserer Ferienwohnung konnte ich sogar die Mondfinsternis und Miclhstraße über dem Langkofel aufnehmen. Wann hat man schon einmal so bequem die Möglichkeit dafür.

Ich hoffe der kleine Ausflug in die faszinierende Welt der Dolomiten hat gefallen.

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Europäischer Ziesel

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